Verlängerung!

Mit der – erfreulich gut besuchten – Tagung in der letzten Woche sollte das Projekt ja ursprünglich enden. Es gibt jedoch gute Nachrichten für notorische Besuchshinauszögerer: Wir haben uns entschieden, die Ausstellung in der Prager Spitze bis zum 11.April zu verlängern. (Vielen Dank nochmal an die dortigen Verantwortlichen für die Bereitstellung der Räume.) Mit der Ausstellungsverlängerung werden einige Arbeiten von Künstlern wie Wilhelm Müller, Hermann Glöckner oder A.R. Penck neu zusammengestellt. Führungen gibt es in der Prager Spitze weiterhin jeweils samstags um 16 Uhr.
In der Motorenhalle dagegen wird schon für die am Wochenende anstehenden Schmalfilmtage umgebaut, die natürlich auch jedes Jahr einen Besuch wert sind.


Für den im Dezember früh ausverkauften Neustadt-Filmabend “Bonjour Tristesse – Auf der Suche nach der verlorenen Stadt” haben wir in Kooperation mit der Scheune jetzt einen Wiederholungstermin gefunden: Am 16. Februar wird Nils Werner nochmals im Viertel gedrehte Filme aus den 1980er und 90er Jahren von Tilo Schiemenz, Wolfgang Scholz, Thomas Claus und Stefan Schilling präsentieren. Programmdetails gibt’s hier


Als leuchtendes Beispiel dient unser Projekt in einem Offenen Brief des Aktionskünstlers Klaus Rudolf:

Die Dresdner Ausstellung OHNE UNS hat ja diesbezüglich eine interessante Vorgabe gemacht und die alternative ddr kunstszene des Dresdner Raumes erstmals seit 89 ins Zentrum einer höchst umfangreichen Schau gebracht. Auf mehr als 1500 m² und an fünf Veranstaltungsorten fand nach dem großen Auftritt der ddr avantgarde 1990 im Pariser Grand de Vilette in Paris erstmals im deutschen Sprachraum eine ernstzunehmende künstlerische Präsentation von ddr avantgardekünstlerinnen statt. Hierbei immer auch in Interaktion zu Künstlern mit erfrischenden Bildfindungen des offiziellen Kunstbetriebes wie z.B. auch der Leipziger Künstlerin Doris Ziegler.


Kleiner Querverweis: Die Kunsthandlung Koenitz (Quartier an der Frauenkirche, Neumarkt 2) präsentiert derzeit in einer Ausstellung die Sammlung Agathe Böttcher, eine Kollektion von “frühen Dresdner Arbeiten A.R. Pencks, die von der besessenen Suche nach einer originären Bildsprache ebenso geprägt ist wie von der Freundschaft zwischen beiden Künstlern”.

Sammlung Agathe Böttcher

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