“Keine Gewalt” im Stadtmuseum

Einmalige Exponate und bisher nicht veröffentlichte Medien erzählen von Mut und Angst, von Träumen und Hoffnungen sowie von Gewissenszweifeln – letztlich von der faszinierenden Geschichte, wie eine übermächtige Staatsmacht mit Gewaltlosigkeit und Beharrlichkeit, Einfallsreichtum und Witz, in die Knie gezwungen wurde.

Ein Blick rüber zur “Konkurrenz”: das Stadtmuseum am Pirnaischen Platz eröffnet nächste Woche die Ausstellung “Keine Gewalt – Revolution in Dresden 1989”, die sich auf die Zeit des Umbruchs konzentriert und die Pionierrolle der oppositionellen Bestrebungen in Dresden dokumentiert. Unter anderem hat das Stadtmuseum einen 13minütigen Kurzfilm (“Dresden Herbst ’89”) aus teilweise nie veröffentlichten Aufnahmen wichtiger Stationen auf dem Weg zum Systemzusammenbruch zusammengeschnitten – bis hin zur Ausrufung der “Bunten Republik Neustadt” im Juni 1990. Filmpremiere war bereits am letzten Samstag im Rahmen der Museumssommernacht (nachzulesen in der DNN vom 11.7., leider nicht online), die gesamte Ausstellung wird ab 22. Juli jeweils von Dienstag bis Sonntag (10 – 18 Uhr, Freitag bis 19 Uhr) zu sehen sein.

(Edit: Mehr Informationen bei der Sächsischen Zeitung)

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